Denk’ auch mal an Dich

Denk’ auch mal an Dich – wie wichtig es ist, neben Mama auch Du selbst zu sein

Glückliche Mütter sind die besseren Mütter

Das große Glück, Eltern zu werden ist wohl mit das schönste im Leben. Gerade in den ersten Wochen braucht der kleine Neuankömmling noch besonders viel Wärme und Nähe, die es vor allem bei der Mama sucht. Auch durch das Stillen baust Du sozusagen „Zug um Zug“ eine engere, vertrauensvolle Bindung zu Deinem Kind auf und bist jederzeit da, wenn es Dich braucht – um zu trösten, zu kuscheln und auch bei allen kleinen und großen Wehwehchen schnell zu helfen.

Entspannung

© Rolf Neumann / PIXELIO

Nimm’ Dir eine Auszeit – für Dich und Dein Baby

Neben dem wenigen Schlaf, den Du am Anfang bekommst, ist dieser 24h-Job vor allem mit großer Freude und Erfüllung verbunden, denn Du kannst jeden Tag beobachten, wie sich Dein Baby verändert und wie es beginnt, die große Welt mit ganz kleinen Schritten zu entdecken. Dennoch ist vor allem die Anfangszeit auch eine große Herausforderung für Dich und Deine Partnerschaft. Wichtig ist deshalb von Beginn an, dass Du Dir regelmäßig „Auszeiten“ nimmst, um Dich zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln – ganz ohne schlechtes Gewissen und Schuldgefühle. Ganz im Gegenteil: Du wirst spüren, wie Du wieder mit neuer Energie und mehr Gelassenheit an die Dinge gehen kannst. Und das bemerkt auch Dein Baby. Ein Entspannungsbad in der Wanne, der Spaziergang an der frischen Luft oder ein kurzer Kaffeeklatsch mit der besten Freundin – diese Freiräume sind wichtig für Dich und Dein Umfeld, denn Du bist zwar Mama, aber eben auch noch Du selbst. Bist Du hingegen erschöpft und übermüdet, leidet auch Dein Kind darunter. Gerade wenn Du noch stillst, übertragen sich der Stress und die negativen Gefühle so auf Dein Baby.

Deshalb finde ich auch: „Glückliche Mütter sind die besseren Mütter“. Nur wenn Du Deinen Kopf mal wieder frei von Windeln wechseln, Babybrei kochen und Wäsche waschen bekommst, gelingt es Dir, auch langfristig, glücklicher, entspannter und sorgloser mit Deinem Baby umzugehen. Viele Mamas wünschen sich schon lange, mal wieder ins Fitnessstudio zu gehen, um die lästigen Schwangerschaftspfunde loszuwerden. Oder sie wollen sich einfach mal wieder mit den besten Freundinnen auf einen Mädelsabend treffen. Ich würde sagen: Mach’s doch einfach, Organisation ist alles! Denn es sicher kein Problem, wenn Du Dich einmal pro Woche für 2-3 Stunden mal wieder einem „Erwachsenen-Thema“ widmest und derweilen Papa, Oma oder eine gute Freundin auf Deinen Sprössling aufpasst. Es ist wichtig, dass Kinder auch lernen, dass Mama nicht immer verfügbar ist und auch mal Zeit für sich selbst braucht. Und je früher Du damit anfängst, umso besser.

Das schafft Selbstvertrauen

Gleiches gilt im Übrigen auch für Dein Aussehen. Wenn Du gut aussiehst und Dich gut fühlst, wirkt sich das natürlich auch positiv auf Dein Selbstvertrauen aus. Und auch Dein Partner wird sich freuen, wenn Du Dich für ein gemeinsames Abendessen zu zweit mal wieder richtig stylst und Dir ein schickes Make-up auflegst. Gönne Dir also regelmäßige Pausen aus Deinem Familienalltag, ohne dass Du befürchten musst, dass das jemand egoistisch findet – weder Dein Umfeld, noch Dein Baby.

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